Sauer macht lustig

Der Spruch „Sauer macht lustig!“ trifft nicht nur beim Verzehr einer Zitrone zu. Gestern habe ich das Sprichwort wieder einmal erlebt und bin heute nur noch amüsiert. Zwar mit einem inneren Kopfschütteln über soviel aggressive Angriffslust in einer einzigen Person vereint, aber das wenigstens grinsend. Und ja, zwischendurch hat es mich geärgert. Nein, das ist das falsche Wort; auf negative Art „perplex erstaunt dreinschauend“ trifft es besser. Und obwohl ich versuchte dieser Person gegenüber weiterhin sachlich zu begegnen taten sich wieder neue Abgründe auf. Diese Person ist eine jener Sorte die ein „Nein“ irgendwie abhanden gekommen ist. Vielleicht im Kommunikations-Kontext rituell abtrainiert? Ihre Schmerzgrenze, was meine Person angeht, scheint jedenfalls nicht hoch genug gewesen zu sein. Mein „Nein“ interessierte sie nicht.

Fast schon logisch. Wenn sie keine Bezugspunkte mehr zu mir hat, hat sie keine Grundlage mehr bei anderen über mich zu jammern um deren Mitleid zu erhaschen! Daraus ergäben sich vielleicht neue Helferlein die für sie sofort in die Bresche springen. Wer weiß das schon? 😉

Wie ich in diesem Beitrag schon erwähnte dachte ich, das es sich erledigt hätte – mitnichten! Ich war nett und gab ihr sogar ein paar gute Links (zu passenden Video-Tutorials) mit auf den Weg die sehr gut erklären wie sie sich mit ihrer Problematik anfreunden kann. Hat auch nichts genutzt. Es kam wieder ein Angriff auf meine Person. Wohlbemerkt: nicht an meine Adresse gerichtet. Und ich bin wieder sachlich geblieben. Ich übe mich ja in Geduld, habe Kenntnisse in Energiesystemen und Spiegelgesetze und bla bla bla… bis mir dann nach einer erneuten beleidigt formulierter Nachricht von ihr der Kragen platzte. Meine persönliche Ausdehnungsgrenze war erreicht und ich setzte eine letzte Antwort an sie ab! Bis auf den letzten Absatz war die aber sachlich. Versprochen!

Also wirklich, manche Menschen sind dermaßen von sich überzeugt und bilden sich ein das andere Menschen ihnen gefälligst „wieder“ zu helfen haben nur weil sie keinen anderen kennen. Beziehungsweise weil sie zu faul waren sich selbst darum zu kümmern. Und das jahrelang!

Einer gemeinsamen Freundin tat ich damals den Gefallen indem ich dieser Person half – die aufgrund ihrer Selbstständigkeit eine Website als Nachweis brauchte. Am besten gestern schon versteht sich! Ich hab versucht ihr das zu vermitteln was ich wusste. Sie redete am Telefon andauernd dazwischen, klickte etwas an bevor mein Satz beendet war, meckerte mich an, hörte nicht zu und wusste aber dennoch immer alles besser und sprach mir mein Privatleben ab. Schließlich brauchte sie mich damit sie keinen Ärger mit einem Amt bekommt – da kann meine Familie ja mal Rücksicht nehmen – wenn sie so spät noch anruft. Soso…

Dabei wäre es wirklich nicht schwer gewesen sich mit mir anzufreunden. Ich soll ein netter Mensch sein. Das Endergebnis damals: ich brachte ihre Website ins Leben. Mit einem einfachen und kostenlosem System. Das sich quasi selbst auf den neusten Stand hält wenn man wenige aber wichtige Punkte beachtet. Mehr konnte und wollte ich nicht tun. Aber dennoch hielt es sie nicht davon ab mich noch spätabends anzurufen weil sie irgendeinen Klick gemacht hat und nun vollkommen überfordert war. Oder ihr Freund. Oder wer weiß noch alles. Und alles futsch ist oder verstellt und und und. Selbst damals zählte meine Meinung nicht als ich mir verbot so spät abends angerufen zu werden. Nach zwei/drei Wochen gab ich meinem Router dann bekannt das er ihre Nummer nicht mehr ans Telefon weitergibt und ich hatte meine Ruhe wieder. Energetisch gesehen wollte ich mir diese Person aus diesen Gründen von mir fern halten. Das war vor 5 Jahren oder so.

März diesen Jahres: Beim Aufräumen eines Addons sah ich mir ihre Website an und dachte: Oh oh, warne sie mal das sie sich darum kümmern sollte bevor sie gehackt wird und alles gelöscht ist. Ihre Website war auf dem damaligen Stand!

DAS war mein Fehler denn ich war so nett und warnte sie. Hätte ich nicht tun sollen. Nun sitze ich letztendlich hier und tippe das alles ein wobei ich geneigt bin den Text wieder zu löschen. Aber andersrum, warum eigentlich? Das habe ich erlebt und es sind keine Namen ersichtlich oder erahnbar um welche Person es geht. Demnach schreibe ich es einfach und fertig. Vielleicht liest besagte Person das ja irgendwann mal und liest es diesmal in Ruhe. Ebenso die verfassten Nachrichten im Netzwerk. Und erkennt die Nachrichten als das wozu sie gedacht waren: Hey, Du solltest Dich vielleicht mal besser darum kümmern. Aber so ist das mit Wunschdenken: man sollte vor dem Wunsch denken!

Mein Name ist Hein Blöd, falls Du es noch nicht wusstest, ha ha ha

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