Mein Sauerteigbrot

Ein Sauerteigbrot mit wenigen Zutaten, dafür um so leckerer. Aussen knusprig und innen zart. Ich verspreche hoch und heilig, das nächstfertige Brot zu wiegen um Nährwerte ausrechnen zu können. Es ist einfach zu schnell aufgegessen 😉

Zutaten

Für: 1 Laib

  • 500 g Mehl (Typ 550, gesiebt)
  • 1 TL Kümmel (Kann weggelassen werden.)
  • 1 1/1 TL Salz
  • 1 Pck Trockenhefe (oder ein Würfel Frischhefe)
  • 2 TL Zucker
  • 300 ml Wasser (lauwarm)
  • 1 Pck Sauerteig (75 g, entspricht 1 Beutel des Doppelpacks)

Zubereitung

  1. In einer großen Schüssel das Mehl hineinsieben, mit Kümmel und Salz gut vermischen.
  2. In einer kleinen Schüssel etwas vom lauwarmen Wasser abnehmen und darin die Trockenhefe und den Zucker unter Rühren auflösen.
  3. In der Mitte des Mehls eiine Mulde formen und darin den Sauerteig sowie das restliche Wasser hineingeben.
  4. Die Hefe-Wassermischung ebenfalls hinzugeben.
  5. Nun alles mit guter, alter Muskelkraft zunächst in der Schüssel, danach, wenn der Teig sich beginnt zu formen, auf einer großen Arbeitsfläche so lange kneten, schlagen und ziehen, bis ein elastischer Teig entstanden ist. Mindestens 10 Minuten sollten es dabei schon sein wenn das Brot eine feine Krume haben soll. Anfangs klebt es ein wenig, das verliert sich aber mit der Zeit.
  6. Nach der Knetzeit den Teig zu einer Kugel formen, gut abdecken und an einem warmen Ort ohne Zugluft für mindestens 30 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte jedenfalls ordentlich aufgegangen sein.
  7. Ein erneutes Kneten und Schlagen des Teiges ist angesagt. Diesmal für ca. 5 Minuten, das sollte ausreichen.
  8. Den Teig in einer Brotbackform hineingeben und erneut für ca. 20 bis 30 Minuten gehen lassen. Zehn Minuten vor Ende der „Gehzeit“ den Backofen vorheizen.
  9. Das Brot mit einem Messer ca. 1cm tief einschneiden, mit lauwarmen Wasser bepinseln und auf der untersten Schiene des Backofens zuerst bei 220° für 10 Minuten, dann bei 180° für weitere 20 Minuten fertig backen.
  10. In der Form ca. 10 Minuten auskühlen lassen und dann auf ein Backrost stürzen und vollständig erkalten lassen.

Notizen

Die Trockenhefe kann gleich unter das Mehl gemischt werden ohne vorher in warmen Wasser aufgelöst zu werden.

Kümmel kann weggelassen werden oder durch geröstete Zwiebeln (ca. 100g oder einfach nach Belieben) ersetzt werden. Dann bitte darauf achten das sie nach dem Rösten in der Pfanne mit Küchenpapier gut abgetupft wurden.

Ober/Unterhitze: 220° für 10 Minuten, danach bei 180° für weitere 20 Minuten backen.

Teig herstellen: Die 28 häufigsten Fragen – ein für alle Mal beantwortet

Da kann ich mir auch den ein oder anderen Tipp abschauen. Du vielleicht auch?

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Hier ist der Guide:

Klickklack

Powidl-Knödel mit Zimtbröseln und Vanillesoße

Meine Oma nannte sie Powidl-Tascherl, ich verstand damals Powidl-Taschtka oder so ähnlich… naja, der Wiener Dialekt war nicht so meins in dem Alter 😉

Jahre später wollte ich diese leckere Speise mal machen, meine Mutter wusste nicht mehr wie sie hergestellt wurden und Internet gab es damals noch nicht in diesem Umfang. Oma Mimi lebte nicht mehr…

Durch Zufall entdeckte ich dieses Rezept und ich war begeistert! Juchu, nun habe ich eine Rezeptgrundlage um Oma Mimi´s Powidl-Tascherl zu kochen <3

Um also so nah wie möglich an Oma Mimi´s Tascherl/Knödel heranzukommen, werde ich das Rezept ein wenig anpassen müssen. Ich erinnere mich an braunen Zucker und anstatt Toastbrot habe ich damals Brötchen gerieben. Ebenso die Vanillesoße wurde damals von Omi Mimi selbst gekocht,- so koche ich sie ebenso selbst als eine Fertigpackung zu nehmen.

Und ich könnte schwören das wir damals Quark (Topfen) nahmen, aber vielleicht verwechsle ich das jetzt mit der damaligen Quark-Öl-Pizza… das werde ich merken wenn ich sie kosten werde 😉

Hier nun also das gefundene Rezept:
Powidl-Knödel mit Zimtbröseln und Vanillesoße

Gefüllter Blumenkohl

Lecker. Yammi. Sehenswert. Nicht gut für die Figur. Zur Abhilfe dessen lasse Käse und Hollondaise wech. Kann eigentlich nicht schiefgehen nachzumachen. Und falls doch, hilf Dir selbst: den Blumenkohl samt Inhalt grob kleinschnippeln, in der Auflaufform verteilen und kurz im Backofen auf Grillstufe grillen 🙂 Dazu passen dann auch noch Salzkartoffeln oder einen gemischten Salat. Schluß der Angstmache, jetzt geht es los mit dem „Standard-Rezept“:

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